9.2.07

Umarme das Chaos!

... hieß es jüngst in einem Artikel ([Foreigner’s View of Korea] How to Make Peace With Seoul) der "Korean Times", eine der täglich erscheinenden englischsprachigen Tageszeitungen. Darin beschreibt eine junge Kanadierin ganz treffend, wie ich finde, die Schrecken und Absurditäten des Seouler Großstadtlebens:
The only way to cope is to stop resisting. Embrace chaos. Everything is part of the scenery. No one else here (certainly not Koreans) is paying attention, so why should you? Just say to yourself: ``Wow, that's crazy, we don't have that back home. La-la-la, doo-dee-doo, keep on walking.’’ I know. That's harsh and simplistic. But chaos can be wonderful sometimes. There's a certain sense of freedom that comes with it, a sense of uncertainty.
Eine kurze Zusammenfassung auf deutsch:
  1. Hör auf dich [gegen alles um dich herum] zu wehren.
  2. Umarme das Chaos.
  3. Niemand beachtet dich hier, also warum solltest du die anderen beachten?
  4. Denn Chaos kann manchmal toll sein.
Anders könnte man den Wahnsinn, den man ab und zu als Ausländer hier erlebt, einfach nicht ertragen. Das gilt aber auch für fast jede andere Millionenstadt genauso, wenn sich eine große Anzahl von Menschen auf kleinstem Raum zusammenballt.

1 Comments:

At 11/2/07 17:25, Blogger sca said...

Hallo Gero, danke für deine Anfrage. Ich werde demnächst hier noch eine genauere Wegbeschreibung zur Bäckerei "Ach so!" reinstellen. Eine E-Mail an dich ist raus. Aus Datenschutz- und Spamschutzgründen habe ich deinen Kommentar hier nicht veröffentlicht, da ich es nicht gut finde, die eigene E-Mail-Adresse einfach so zu veröffentlichen. (Was du auf deinem Blog machst, bleibt natürlich dir überlassen. ;-))

Ich finde es gut, dass noch mehr Leute über Seoul/Korea bloggen. Viel Spaß weiterhin...

 

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