27.1.09

Alles Gute, Schöne, Edle im Jahr des Ochsen

Das neue Jahr des Ochsen/Rindes hat begonnen. Gehört hat man nichts, denn in Seoul ist es nicht üblich, große Feuerwerke abzubrennen, so wie in China. Auf den Straßen wird auch nicht gefeiert, so wie man es von europäischen Silvesterfeiern kennt.

Interessant fand ich den Wikipedia-Eintrag dazu, der einige Hintergründe näher beleuchtet sowie dort insbesondere die Gebräuche. Was sollte man tun, damit man das Glück im kommenden Jahr magnetisch anzieht. Dazu steht u.a. folgendes:
Das Haus für das neue Jahr zu putzen, damit das Glück gleich am ersten Tag Platz findet.
Gut, habe ich gleich gemacht. Es glänzt und blitzt in meinen vier Wänden, soweit das Auge reicht. Weiter heißt es allerdings bei Dingen, die Unglück bringen:
Den Boden am ersten Tag zu kehren, bedeutet das Glück wegzukehren.
Ehrlich gesagt, weiß ich jetzt nicht, ob ich den ganzen Dreck aus dem Mülleimer wieder auf dem Fußboden ausstreuen sollte. Ich denke jetzt erstmal bei einer Tasse Kaffee darüber nach.

Übrigens, das immer wieder sehr sehenswerte Foto-Blog des "Boston Globe" dürfte dem einen oder anderen Leser sicher schon bekannt sein. Der letzte Beitrag beschäftigt sich mit den Neujahrsfeierlichkeiten in ganz Asien. Auch ein Bild aus Südkorea ist dabei.

(Bilduntertitel: Südkoreaner, die während des Korea-Krieges von Nord- nach Südkorea flohen, knien hinter einem Stacheldrahtzaun und verbeugen sich vor Spezialitäten, die sie ihren Eltern und Verwandten in Nordkorea anbieten und so das Mondneujahr am Imjingak Pavillion feiern, in der Nähe der Grenzstadt Panmunjom, nördlich von Seoul, Südkorea, am Montag, 26. Januar 2009.)

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1 Comments:

At 27/1/09 23:35, Anonymous Anonym said...

Nun sei mal nicht chinesischer als die Koreaner.
maro

 

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