7.3.07

Rotmäntelchen

Diesen Winter bei den jungen Koreanerinnen schwer angesagt: rote lange Stoffmäntel, die bis über die Knie reichen. Fängt eine damit an, haben ein paar Wochen später Dutzende andere Frauen diese Wintertextilien übergeworfen.

Individualismus? Sucht man hier vergebens. Fahren Sie nach Japan!

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4 Comments:

At 9/3/07 07:17, Anonymous Anonym said...

Sei nicht so böse. Entwicklungen passieren nun mal nicht über Nacht. Aber sie passieren. Z. B. schriebst Du im letzten Winter von frierenden Studentinnen in Deinem Kurs. Lange Mäntel könnten doch da einen echten Fortschritt darstellen. Und dann erst die Signalfarbe rot. Ich kann mich an einen Beitrag im Tagebuch Deiner Studenten erinnern, in dem es um koreanische Autofarben ging. Also rot, mehr Individualismus geht doch fast schon nicht mehr. Doch, in Berlin schon. Heute sah ich im Postamt am Alexanderplatz einen Mann, Mitte - Ende 30 in einem knielangen, weißen Wollmantel mit blauen Blumen drauf. Hut ab vor diesem Mut.
CaRo

 
At 9/3/07 10:40, Blogger sca said...

Wenn JEDE Koreanerin einen roten Mantel traegt - und das koennte passieren, wenn das so weitergeht - kann man nicht mehr von Individualismus sprechen.

 
At 12/3/07 02:25, Blogger Gomdori@KU said...

In Japan Individualismus? Nicht wirklich....es ist eine andere Art von Konformismus...Die eine Hälfte in Kostümchen, also Anzug. Die andere in Kostümchen, also Mangapuppe...

 
At 12/3/07 11:13, Blogger sca said...

Hm...

Und wo ist da jetzt der Unterschied zu Korea? Einige Koreaner erzählen mir nämlich immer ganz begeistert, wie individualistisch die Japaner im Vergleich zu den Koreanern seien.

 

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