28.1.09

Chaos machen kann man lernen

Jaja, absichtlich Kinder-Content einbauen, damit mehr Leute auf diesem Blog hängenbleiben oder die Kommentarspalten füllen... Egal, was die Leute sagen, ich fand das folgende Video in zwei Punkten überzeugend:
  • Wie man als Kind mit wenig Aufwand und einem Maximum an Zeit den ganzen Fußboden verwüsten kann. Manche beherrschen das auch noch als Erwachsene.
  • Wie wir als Kinder lernen, mit den Dingen in unserer Umgebung klar zu kommen. Denn in dem Zeitraffer-Video verursacht der Zwerg ja nicht bloß Chaos, sondern lernt Farben, Formen, koordiniert Bewegungen, etc. Die Synapsen müssen sich "beim Spielen" explosionsartig verbinden.


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8.10.08

Berliner Sehenswürdigkeiten

Vor einer Weile hatte ich den Studenten des Kurses die Lage meiner ehemaligen Wohnung in Berlin bei "Google Maps" gezeigt. Heute ging es im Unterricht um Sehenswürdigkeiten in Berlin. Nach den üblichen Standards wie "Brandenburger Tor, Fernsehturm, Museumsinsel..." meinte ein Student: "Das Haus meines Lehrers." (Bitte nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen "Haus des Lehrers" in Berlin-Mitte.)

Na, wenn das keine Sehenswürdigkeit ist! Achtung vormerken, liebe Berlin-Touristen, unbedingt einen kurzen Besuch in der Petersburger Straße in Berlin-Friedrichshain einplanen!


Sogar der goldgelbe Ford Focus ist noch vor der Haustür zu erkennen! Link.

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29.9.08

Dach-Rekonstruktion

Egal ob in Deutschland oder Korea: Handwerker beginnen pünktlich 7.30 Uhr mit ihrer Arbeit, bohren, hämmern und rufen laut eine Stunde lang herum bis 8.30 Uhr, bis auch der allerletzte Schläfer wach ist. Dann hört man die nächsten acht Stunden nur noch wenig von ihnen. Erst gegen 18 Uhr sieht man sie wieder, wenn sie in ihre Autos steigen und nach Hause fahren.

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4.12.07

Bye bye, 219


Morgen: Umzug.

Heute: Gute Nacht.

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Magisches Tannenbäumchen

Ein Weihnachtsgeschenk vom letzten Jahr kommt jetzt im Advent zum Einsatz: das magische Bonsai-Tannenbäumchen.

Fotostrecke

1. Rohzustand: Petrischale, Kartonbaum, Glitter, Boomspitz, Girlande und magisches Zauberwasser (nicht aus Gallien!)

2. Rumpanschen mit dem Zauberwasser

3. nach einer halben Stunde Wachstum - die ersten grünen Kristalle

4. fast ausgewachsener Baum nach vier Stunden

5. nach zwölf Stunden - festlich geschmückter Baum, der irgendwie stark an grün eingefärbten Blumenkohl erinnert - Guten Appetit!

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24.3.07

Erfolgserlebnis am Sonnabendvormittag

Schritt für Schritt erschließt man sich die koreanische Sprache. Heute wurde das Waschmaschinenbedienfeld ein für alle Mal übersetzt.

Bislang wusch ich immer intuitiv (und richtig), weil ich die Einstellungen meines Vorgängers übernahm. Meine Wäsche wurde sauber. Da aber neuerdings eine kluge Frau hier eingezogen ist, die glücklicherweise nicht die Katze im Sack kauft (bzw. der die Schriftzeichen auf dem Display verdächtig vorkamen), wurde heute das Wörterbuch mit in den Waschraum genommen, um die Begriffe zu klären.

Die Waschmaschinen sind so einfach konstruiert und beschriftet, dass man nichts falsch machen kann. Ich bin auch ohne zehn verschiedene Spül-, Wasch- und Schleuderprogramme zufrieden mit dem klobigen Teil, das fleißig und genügsam vor sich hinrumpelt und mit nur 500 Won pro Ladung gefüttert werden muss.

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11.3.07

Rundschau vom 11.03.2007

Heute mal eine etwas stärkere Fokussierung auf Korea und Seoul, schließlich heißt dieses Blog ja "Seoul Power" und nicht "Krimskrams für alle".

  • Über den angespannten Immobilienmarkt in Seoul klärt das Handelsblatt auf. In erster Linie geht es um die stark angestiegenen Mietpreise für gewerbliche Büroflächen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese Steigerungen auch auf dem privaten Wohnungsmarkt zu spüren sind.
  • Südkorea will die Rechte von Robotern gesetzlich verankern. Wer keine anderen innenpolitischen Probleme hat, macht sich eben irgendwelche neue. Oder war das ein vorgezogener Aprilscherz?
  • Der Liebesliedgenerator von Bodo Wartke ist einen Blick und ein kleines Schmunzeln wert, vor allem dann, wenn man Berlinerisch und danach gleich Koreanisch und Litauisch in eine Notenzeile packt.
  • Eine ganz einfache Reiseapotheke mit nur 5 Bestandteilen stellt Frau Kelef vor. Das Beste ist natürlich, wenn man gar nichts davon braucht und man heil an- und zurückkommt. (via)
  • Was früher an Meinungen, Daten und Erfahrungen zur Privatsphäre jedes Individuums gehörte, wird heute hemmmungslos im Internet veröffentlicht. Der ZEIT-Autor Adam Soboczynski ist verblüfft und schockiert.
  • Für Ingenieure und Maschinenbauer noch ein Video.


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3.3.07

Gut Bai, Vier Sechs Zwei

Das war's dann also. Gestern war mein Auszug aus dem Kabuff in der vierten Etage. Das Lotterleben im Einzelzimmer hat ein Ende. Jetzt wohne ich richtig.

Keine Sentimentalitäten, denn ich weine dem kleinen Kämmerchen keine Träne nach. Dazu war die Freude, was da auf mich demnächst zufliegt, viel größer und ich guckte gleich mal ein bisschen verliebt in die Ecken und Winkel der neuen Wohnung und malte mir dieses und jenes aus. Also mehr dieses, als jenes. (Internetlinks wieder entfernt.)

Günter Eich
hätte dann über die neue Wohnung in etwa so weitergeschrieben: "Tisch, drei Stühle, Sofa, Couchtisch, Schreibtisch, Fernsehschränkchen mit TV..." und natürlich mussten sämtliche Schranktüren der Einbauküche dreimal auf- und zugemacht werden. Der Kühlschrank summt gemütlich vor sich hin. Beim Herd muss man aufpassen, weil das brennende Gas die Angewohnheit hat, wie eine Stichflamme hochzuzüngeln.

Ich brauchte insgesamt drei Stunden für das Ausräumen, Einpacken und Schleppen, weil ich mir Zeit ließ. Außerdem hatte sich doch im Laufe der Zeit einiges an Gegenständen und Gerätschaften angesammelt. Fast alles davon musste mit. Der Hausmeister ließ sich kein einziges Mal blicken, worüber ich sehr froh war. Denn nichts ist schlimmer, als einen Aufpasser neben sich stehen zu haben, der die Zimmerschlüssel einfordert.

Beim Saubermachen des 15-Quadratmeter-Schlauchs, indem ich ein Jahr gewohnt habe, "featurede" mich Westbam musikalisch. Der kann übrigens auch kein Englisch, fiel mir beim Schrubben der Fliesenfugen mit einer ollen Zahnbürste auf, aber dafür sind seine Stücke so herrlich eintönig, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht.

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