14.2.09

Zum Valentinstag

Labels: , ,

6.2.09

Soul (nicht Seoul)

Zur Einstimmung aufs Wochenende.


Labels: ,

31.1.09

A Thousand Words

Eine junge Frau vergisst ihre Kamera im Zug. Zufall oder Absicht? Urteilt selbst:


A Thousand Words from Ted Chung on Vimeo.

(Gefunden bei stadt-bremerhaven.de)

Labels: , ,

28.1.09

Chaos machen kann man lernen

Jaja, absichtlich Kinder-Content einbauen, damit mehr Leute auf diesem Blog hängenbleiben oder die Kommentarspalten füllen... Egal, was die Leute sagen, ich fand das folgende Video in zwei Punkten überzeugend:
  • Wie man als Kind mit wenig Aufwand und einem Maximum an Zeit den ganzen Fußboden verwüsten kann. Manche beherrschen das auch noch als Erwachsene.
  • Wie wir als Kinder lernen, mit den Dingen in unserer Umgebung klar zu kommen. Denn in dem Zeitraffer-Video verursacht der Zwerg ja nicht bloß Chaos, sondern lernt Farben, Formen, koordiniert Bewegungen, etc. Die Synapsen müssen sich "beim Spielen" explosionsartig verbinden.


Labels: , ,

23.1.09

Zeit müsste man haben

Ich will gar nicht wissen, wie lange die Künstler von Rex the dog für dieses Stop-Motion-Video gebraucht haben, aba dit jefällt ma einfach. Jeht ab.


Bubblicious from Rex The Dog on Vimeo.

(Gefunden bei stadt-bremerhaven)

Labels: , , ,

17.1.09

Das gute Brot

So, es ist vollbracht. Das erste selbst gebackene Brot habe ich heute ganz allein gemacht. An dieser Stelle eine Danksagung, an alle, die mich dabei unterstützt und immer an mich geglaubt haben, die da wären:

An erster Stelle natürlich ein Dankeschön an die Meisterin an nicht unerheblich echt leckeren Appetithappen für das nicht ganz humorfreie Brotbackrezept und die aufrichtige Motivation, die sie hierher schickte, dann bei den Elektrizitätswerken von Seoul für die ganze Energie und Power, die sie mir rübersandten, die Wasserwerke Seoul für das tolle frische Nass, die Architekten und Ingenieure, die dieses Haus gebaut haben, nicht zu vergessen, die Entwickler und Techniker bei "Clatronic" (jaja, soviel Schleichwerbung muss auch mal sein) für die wunderbare Erfindung des BBA 2866 und alle, die ich vergessen habe.

Ich mach jetzt erstmal ein Freudentänzchen. Bonusvideo nach dem Klick.

Bernd das Brot - Tanzt das Brot

Labels: , ,

16.1.09

Karaoke, wenn alles nichts mehr hilft

Nervige Musik, aber schönes Video.

Gefunden bei Spreeblick.

Metronomy - A Thing For Me

Direktlink

Labels: ,

Unbezahlbar

Zum Tagesausklang ein paar Takte Reggae... Mario Barth nannte das mal "tschillän". Ick geh jetze ooch ma' tschillän.

Bob Marley & the Wailers - Roots Rock Reggae

Direktlink


Bob Marley & The Wailers 'Could You Be Loved'

Direktlink


Skatalites - Swing Easy (Live)

Direktlink


Ernest Ranglin - Surfin

Direktlink


Sound Dimension - Real Rock

Direktlink

Labels: ,

15.1.09

Danke, Finnair

Auf den Tag genau vor einer Woche kam ich zurück nach Seoul. Diesmal flog ich mit "Finnair". Warum? Der Flug war günstiger als bei "Emirates". Außerdem dauerte es nur 11 Stunden von Berlin über Helsinki nach Seoul. Dafür war das Essen und das Bordprogramm bei den Finnen etwas dürftig. Es gab insgesamt nur 20 Filme, davon 5 auf deutsch und viele davon kannte ich schon. Auch der Musikbereich war nicht so umfangreich. Doch der Flug hatte auch etwas Positives. Ich entdeckte einen lange nicht mehr gehörten Song von R. E. M..

Das Lied passte perfekt zu meiner Stimmung, denn eigentlich war ich während der ganzen Zeit im Flugzeug nicht ganz sicher, ob es wirklich sinnvoll war, noch einmal für so kurze Zeit nach Korea zurückzukehren. Und bei "Don't go back to Rockville" geht es textlich um eine ganz ähnliche Situation. Unentschlossenheit, Ungewissheit, Unsicherheit. Für diesen Zufallstreffer ein großes Dankeschön an "Finnair" für die Auswahl dieses kleinen Retro-Meisterwerks.

Bei "youtube" fand ich dann einige Stunden nach meiner Ankunft ein paar Aufnahmen von dem Lied.

Country Folk Pre-Grunge Hippie Version

Direktlink

Dance Floor Version (Stichwort: Ich-AG "Moderner Ausdruckstanz am Mikrofon")

Direktlink

Labels: , , , ,

16.11.08

Ode an die Freude

Kaffee.
Du wasserlöslicher Muntermacher.
Gepriesen sei dein Aroma.
Und neuerdings versteckst du dich auch noch in einem Schokomäntelchen!
Wie niedlich.
Die ganze Bohne.
Mit dem Verwöhn-Aroma.

Gleich knusper ich dich auf!
(Vorräte für die Familie daheim sind schon angelegt.)

Noch was passendes zum Thema:


Labels: , , , ,

23.10.08

Lehrer denkt, Student lenkt

Lehrer: Welche Musik hören Sie gern?
Student: Rock.
Lehrer: Haben Sie eine Lieblingsgruppe?
Student: Ja.
Lehrer: Wie heißt sie?
Student murmelt etwas Unverständliches, was wie "moose" klingt.
Lehrer denkt: Kenn ich nicht.
Lehrer fragt: Ist das eine koreanische Band?
Student: Nein. Englisch.
Lehrer denkt: Bin ich wirklich schon so alt, dass ich die Musik, die Studenten so hören, nicht mehr kenne?
Lehrer fragt: Können Sie bitte nochmal den Namen wiederholen?
Student sagt wieder etwas, was wie "moose" klingt.
Allgemeines Gelächter.
Lehrer steht da wie Kuh vor dem Auto.
Lehrer denkt: Hab ich vielleicht einen Hörfehler?
Student: Moose, moose, moose...
Lehrer: Ich verstehe Sie leider nicht.
Student: Rammstein.
Lehrer: Aha!
Noch mehr Gelächter.
Anderer Student: Ich glaube, er meint "Muse".
Lehrer: Na, die kenne ich doch!
Lehrer denkt: Ganz so alt bin ich ja wohl doch noch nicht.


Labels: , ,

29.9.08

"Aber Pils seid ihr beide?!"

Die "extra 3"-Beiträge haben die gewisse Prise zeitlosen Humors beibehalten und erfreuen das Herz eines jeden DaF-Lehrers. Leider für die Germanistik-Studenten, die ich unterrichte, nicht geeignet, weil die das für bare Münze nehmen, was da erklärt wird und nur ein Artikel "den" für viele Deutschlerner wahrhaftig das Paradies wäre.


Labels: , ,

27.5.08

ESC 2008 reloaded

Da die jungen Männer heute Krieg spielen mussten (d.h. alle männlichen Studenten der Korea Universität waren verpflichtet, an einer Militärübung teilzunehmen), ergriff ich die Gelegenheit, den koreanischen Studentinnen die meiner Meinung nach spektakulärsten zehn Videos (spektakulär schlecht und spektakulär gut) des "Eurovision Song Contests" 2008 im Unterricht vorzuführen:
  • Bosnien & Herzegowina: Laka - Pokusaj
  • Griechenland: Kalomoira Saranti - Secret combination
  • Aserbaidschan: Elnur & Samir Javadzadeh - Day after Day
  • Israel : Boaz Mauda - Ke'ilo kan
  • Deutschland: No Angels - Disappear
  • Russland: Dima Bilan - Believe
  • Türkei: Mor ve Ötesi - Deli
  • Lettland: Pirates Of The Sea - Wolves Of The Sea
  • Ukraine : Ani Lorak - Shady Lady
  • Spanien: Rodolfo Chikilicuatre - Baila El Chiki Chiki
Und was passierte bei der Stimmauszählung? Deutschland belegte einen beachtlichen zweiten Platz und Russland wurde Erster. Die Studentinnen versicherten mir, das Endergebnis nicht schon vorher gekannt zu haben. Es hat sich mal wieder bestätigt, dass sich Qualität international durchsetzt.

Außerdem waren die Koreaner viel zu höflich, dem deutschen Beitrag weniger als 5 Punkte zu geben. Nur so kann ich mir das gute Abschneiden für die "No Angels" erklären.

Labels: , , ,

18.5.08

Emergency Party Button

An diesem wettermäßig schrecklichem Sonntag bleibt nur... ein beherzter Knopfdruck auf den "Emergency Party Button".



(Anleitung und mehr Infos auf dieser Webseite/via LifeHacker)

Labels: , ,

16.4.08

Englisch für den Notfall

So lernt man Englisch in Japan. (Kein bisschen rassistisch.)



Und das machten ein paar Koreaner daraus. (Kein bisschen albern.)


Labels: , , , ,

13.4.08

Der Mann am Schlagzeug

Bei "Ehrensenf" vor ein paar Tagen gesehen, dann vergessen und heute wieder entdeckt bei feetmanseoul - der wildeste koreanische Schlagzeuger der Musikgeschichte. Auch die Stimme der Sängerin erzielt echte Gänsehaut-Wirkung. Also die von der schweißgebadet-langsam-panischer-werdenden Sorte.

Ab 2:16 geht wirklich die Post ab.

See more funny videos at CollegeHumor


Und hier nochmal der Vergleich mit "Animal" von den Muppets.


Labels: , ,

30.3.08

Was sollen nur die Leute denken

Als ich noch zur Schule ging, gab es an unserem Gymnasium eine Band mit dem schönen Namen "Die Frustration des Elches". Sie spielten Musik, zu der man nicht tanzen konnte.

Das hat zwar überhaupt nichts mit der Frage zu tun, warum ich ausweichend reagiere, wenn ein koreanischer Student mich fragt, warum ich keine Musik aus Deutschland im Unterricht spiele.

"Time-consuming" ist ein treffender Ausdruck, den ich von nun an gern zur Antwort geben werde. Gehört habe ich diese englische Wendung, als meine Freundin erklärte, dass man an einer koreanischen Highschool niemals Übungen im Unterricht machen dürfe, die "time-consuming" seien. Das stünde so festgeschrieben in der Schulordnung. Da musste ich erst einmal herzlich lachen. Denn im Prinzip kostet ja alles Zeit im Unterricht: Grammatik erklären genauso wie Wörter wiederholen genauso wie Schreibübungen genauso wie Aussprachetraining genauso wie Bilder zeigen genauso wie Gedichte aufsagen genauso wie Lieder singen genauso wie Prüfungen schreiben. Gern hätte ich erfahren, wie ein Unterricht ohne "time-consuming" abläuft, aber meine Freundin bekam die Stelle an dieser koreanischen Highschool dann doch nicht.

Zum Glück wurde ich von Koreanern noch nicht gefragt, ob ich überhaupt deutsche Musik höre oder ich irgendwas empfehlen kann. Rammstein, Grönemeyer, Silbermond, Tokio Hotel, Juli, Wir sind Helden und Nena - ich bringe es einfach nicht übers Herz, diese Künstler zu nennen, denn wir leben ja mit McD und StarB. schon in einer reichlich globalisierten Welt. Warum sollte ausgerechnet der deutsche Mainstream nach Ostasien exportiert werden, wenn ich diese Musik privat nicht höre.

Ich möchte anhand von vier Beispielen zeigen, warum die Musik, die ich privat höre, sich nicht für den Deutschunterricht eignet. (Jaaa, wenn ich in einer Freakshow unterrichten würde, wäre das alles ganz anders. Aber ich will niemanden mit dem Aussehen, der Kleidung, der Lautstärke, den Texten verstören oder gar dauerhaft verschrecken. Ich lasse also ganz bewusst andere Menschen in ihrem Glauben, dass Musik aus Deutschland langweilig und brav ist.)

The Inchtabokatables - Die Taube



Der Text geht bei den "Inchies", wie sie von ihren Fans einst liebevoll genannt wurden, schon mal gar nicht. Nicht im Unterricht, nicht zum Nachsingen und auch nicht zum Gruppentanz im Deutschkurs. Da ist Rammstein der reinste Kindergeburtstag dagegen. Außerdem hat sich die Band 2002 aufgelöst, hat also auch den Nimbus des Zeitgemäßen schon eingebüßt.

Knorkator - Weg nach unten



Nackte tätowierte Männer am Strand- geht auf gar keinen Fall! In Korea, wo die Rocklänge noch nicht einmal etwas über die Konjunktur aussagt (obwohl einige Wirtschaftswissenschaftler da gerne einen Zusammenhang deuten), weil doch die Jugendarbeitslosigkeit so hoch ist. Der Refrain ist zu düster, der "Satansgesang" (Zitat der mithörenden Freundin) bohrt sich in den Kopf und selbst die heitere Note am Ende mag den finsteren Gesamteindruck, den das Lied hinterlässt, nicht zu überdecken.

Pyranja - Im Kreis



Textausuzug: "Für die kopflosen Klopskinder kommt noch ne Extraweisheit: Es gibt nur Gelegenheiten, wenn man wirklich dabeibleibt. Hab niemanden drum gebeten, bei dem Zeug hier durchzudrehn, doch ich freu mich über jeden, der mein Shit digged und versteht."
Shit diggen, soso. Sagt man das jetzt so, wenn man jemanden lobt? Selbst ich als Berliner hatte so meine Probleme, das alles in seinem Umfang und "Tiefgang" zu verstehen. Das kann man dann wohl auch keinem Deutschlerner auf Anfängerniveau mehr zumuten. Ganz böse übrigens: Schwarzfahren! Hey, Kids, bezahlt gefälligst die Fahrscheine, wenn ihr schon die U-Bahn nehmt.

Icke & Er - Richtig Geil




Auffällig viel Musik aus Berlin hat sich hier versammelt. Bei "Icke & Er" hört man es wohl am deutlichsten - und kommt deswegen zum Deutschlernen am wenigsten in Frage. Ich will keine Koreaner hören, die "icke" und "Butze" und "urst" sagen. Da klingt das "ichiiih" und "Wohenunege" und "sääh" für mich mittlerweile sehr viel vertrauter und niedlicher.

Labels: , , ,

16.12.07

Google behind the screen

Bei Basicthinking auf eine sehr fundierte und kontroverse Dokumentation über Google (leider nur auf Englisch) gestoßen und angeschaut, bei der einige der Führungskräfte von Google zu Wort kommen.



Was mich dabei erstaunt hat, mit welcher Leichtgläubigkeit bzw. Naivität die Entwickler selbst ihre erschaffenen Technologien betrachten und davon ausgehen, dass die Funktionen nur für nützliche Zwecke eingesetzt werden können. Gerade bei dieser Frage, die der Regisseur den verschiedensten Mitarbeitern stellte, nämlich, wie Google damit klar kommt, dass ihre Technologien eben auch für ganz üble Dinge benutzt werden können, war eine leichte Verunsicherung bei den Befragten zu spüren. So als hätten sie diese Möglichkeit gar nicht in Betracht gezogen.

Bemerkenswert ist aber auch, dass die stellenweise sehr kritische Dokumentation einen Platz bei Google Video gefunden hat.


Labels: , ,

14.12.07

Semesterende

Ganz überraschend haben die Ferien begonnen und ich bin krank. Gucke und höre mir "Australia" von The Shins an und fühle mich dabei ein bisschen besser.



Übrigens gibt es in diesem Video eine hübsche (unfreiwillige) Anspielung auf Weihnachten: Einer der Ballonretter verkleidet sich als wandelnder Tannenbaum.

Labels: ,

3.12.07

„bei der Übersetzung verloren gegangen“

Es gibt nicht viele Filme, die mit den Unterschieden zweier unterschiedlicher Kulturen komisch umzugehen verstehen. "Lost in translation", den ich jüngst zum zweiten Mal sah, gehört unbedingt dazu. Es ist eine Liebesgeschichte. Es ist ein Märchen. Der Film spielt mit den Klischees, die man als Mensch aus der westlichen Hemisphäre gegenüber den Menschen der östlichen Hemisphäre so hat und baut doch gleichsam seine Figuren etwas klischeehaft zusammen: Gebrochene einsame Herzen, die in der Fremde zueinander finden.

Ich will weiter keine Inhaltsangaben machen und auch die Schauspieler nicht über den grünen Klee loben (auch wenn sie es verdient hätten und Bill Murray wohl nie wieder so gut sein wird, wie in diesem Film). Es lohnt sich, "Lost in translation" anzusehen und zwar aus mehreren Gründen. Wer die Absicht hat, für längere Zeit in einem ostasiatischen Land zu leben, zu reisen, zu arbeiten, der sollte meiner Meinung nach diesen Film zur Vorbereitung gesehen haben, um einen Eindruck zu bekommen, wie die Menschen hier "ticken".

Was ich beim ersten Sehen (2004? 2005?) noch nicht verstand, weil der konkrete Bezug zur Mentalität eben fehlte, habe ich jetzt nach zwei Jahren Aufenthalt in Korea mit ganz anderen Augen gesehen und lachte an Stellen, wo ich es nicht erwartet hatte.

Trotz aller Widrigkeiten, die oft mit Sarkasmus und Situationskomik quittiert werden, erzählt die Regisseurin Sofia Coppola eine sehr feingesponnene Liebesgeschichte, die in der folgenden Schlüsselszene in einem Karaoke-Zimmer, ganz langsam in Gang kommt. Man achte nur mal auf die Augen der Schauspieler der beiden Hauptdarsteller.



Und hier das musikalische Original:


Labels: , , ,