Zum Valentinstag
Im Jahr des Rindes.
Zum Tagesausklang ein paar Takte Reggae... Mario Barth nannte das mal "tschillän". Ick geh jetze ooch ma' tschillän.
Auf den Tag genau vor einer Woche kam ich zurück nach Seoul. Diesmal flog ich mit "Finnair". Warum? Der Flug war günstiger als bei "Emirates". Außerdem dauerte es nur 11 Stunden von Berlin über Helsinki nach Seoul. Dafür war das Essen und das Bordprogramm bei den Finnen etwas dürftig. Es gab insgesamt nur 20 Filme, davon 5 auf deutsch und viele davon kannte ich schon. Auch der Musikbereich war nicht so umfangreich. Doch der Flug hatte auch etwas Positives. Ich entdeckte einen lange nicht mehr gehörten Song von R. E. M..
Lehrer: Welche Musik hören Sie gern?
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Da die jungen Männer heute Krieg spielen mussten (d.h. alle männlichen Studenten der Korea Universität waren verpflichtet, an einer Militärübung teilzunehmen), ergriff ich die Gelegenheit, den koreanischen Studentinnen die meiner Meinung nach spektakulärsten zehn Videos (spektakulär schlecht und spektakulär gut) des "Eurovision Song Contests" 2008 im Unterricht vorzuführen:
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An diesem wettermäßig schrecklichem Sonntag bleibt nur... ein beherzter Knopfdruck auf den "Emergency Party Button".
Bei "Ehrensenf" vor ein paar Tagen gesehen, dann vergessen und heute wieder entdeckt bei feetmanseoul - der wildeste koreanische Schlagzeuger der Musikgeschichte. Auch die Stimme der Sängerin erzielt echte Gänsehaut-Wirkung. Also die von der schweißgebadet-langsam-panischer-werdenden Sorte.
Als ich noch zur Schule ging, gab es an unserem Gymnasium eine Band mit dem schönen Namen "Die Frustration des Elches". Sie spielten Musik, zu der man nicht tanzen konnte.
Textausuzug: "Für die kopflosen Klopskinder kommt noch ne Extraweisheit: Es gibt nur Gelegenheiten, wenn man wirklich dabeibleibt. Hab niemanden drum gebeten, bei dem Zeug hier durchzudrehn, doch ich freu mich über jeden, der mein Shit digged und versteht."Shit diggen, soso. Sagt man das jetzt so, wenn man jemanden lobt? Selbst ich als Berliner hatte so meine Probleme, das alles in seinem Umfang und "Tiefgang" zu verstehen. Das kann man dann wohl auch keinem Deutschlerner auf Anfängerniveau mehr zumuten. Ganz böse übrigens: Schwarzfahren! Hey, Kids, bezahlt gefälligst die Fahrscheine, wenn ihr schon die U-Bahn nehmt.
Labels: Deutschland, Musik, Unterricht, Video
Bei Basicthinking auf eine sehr fundierte und kontroverse Dokumentation über Google (leider nur auf Englisch) gestoßen und angeschaut, bei der einige der Führungskräfte von Google zu Wort kommen.
Ganz überraschend haben die Ferien begonnen und ich bin krank. Gucke und höre mir "Australia" von The Shins an und fühle mich dabei ein bisschen besser.
Es gibt nicht viele Filme, die mit den Unterschieden zweier unterschiedlicher Kulturen komisch umzugehen verstehen. "Lost in translation", den ich jüngst zum zweiten Mal sah, gehört unbedingt dazu. Es ist eine Liebesgeschichte. Es ist ein Märchen. Der Film spielt mit den Klischees, die man als Mensch aus der westlichen Hemisphäre gegenüber den Menschen der östlichen Hemisphäre so hat und baut doch gleichsam seine Figuren etwas klischeehaft zusammen: Gebrochene einsame Herzen, die in der Fremde zueinander finden.
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