27.1.09

Test mit Flock

Ich probiere gerade einen neuen Browser aus. Es handelt sich dabei um "Flock", einen so genannten "Social Browser", der viele Funktionen für Blogger bietet, die ich in diesem Umfang noch nicht gesehen habe. Ich probiere gerade, unterschiedliche Dienste einzubinden, umso die Arbeit einfacher zu gestalten. Für Leute, die zum Beispiel ein Konto bei "Blogger" haben, ist der Zugang sehr viel einfacher und man kann quasi nebenbei bloggen, ohne sich im Hauptfenster zu befinden.

Auch auf Webmail, auf RSS-Feeds und auf das ganze restliche neumodische Zeug kann man super einfach zugreifen. Macht Spaß.

"Flock" kann man hier herunter laden.

Diesen Artikel habe ich beispielsweise mit der Funktion "Blog Post" innerhalb von "Flock" geschrieben.

UPDATE: Es funktioniert tatsächlich, so wie ich es erwartet hatte.
Blogged with the Flock Browser

U

Labels: , ,

21.1.09

Teestunde

Habe ein bisschen während des Teetrinkens die Gedanken kreisen lassen, was mit diesem Blog nach meiner Rückkehr nach Deutschland passieren wird. Es hat immer Spaß gemacht, hier was zu veröffentlichen, zu fotografieren, herum zu surfen und auf andere Artikel hinzuweisen - auch wenn ich mit ganz anderen Ansprüchen vor knapp drei Jahren angetreten war.

Aber das Schöne ist eben auch, dass man sich lange Schreibpausen erlauben darf. Niemand redet einem rein. Die Kommentare sind (zum Glück, muss ich mittlerweile sagen) so verschwindend gering, dass ich damit kaum Arbeit habe. Außerdem ist dieses Blog so winzig und klein, dass es eigentlich gar nicht auffällt. Ursprünglich war es ja auch nur für die Familie und Freunde gedacht.

Wie es genau weitergehen wird, kann ich im Augenblick noch nicht mit letzter Gewissheit sagen. Aber weiterschreiben werde ich auf jeden Fall, denn ich finde diese neuen Möglichkeiten, die einem das Internet bietet, großartig. Vage Ideen gibt es auch schon. Etwas professioneller, stringenter und thematisch enger. Weg von den Blog-Hostern und den langweiligen Vorlagen, mehr Experimente im Layout. Dazu brauche ich wohl aber eine ganze Weile, um mich intensiv in die ganze Materie einzuarbeiten.

Das soll heute noch nicht der letzte Blogeintrag gewesen sein, nein, es geht noch ein paar Wochen weiter hier. Aber diejenigen unter euch, die mich regelmäßig lesen, will ich an dieser Stelle schonend auf den Abschied vorbereiten.

Labels: , , ,

10.10.08

Aktuelle Kamera, 2008-10-10

--- Espana, olé! In Tokio sprang am Dienstag ein spanischer (Torrero) Tourist in den kaiserlichen - zum Glück mit Wasser gefüllten - Palastgraben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Weniger Glück hatte eine anwesende Japanerin:
"Ich bin froh, dass meine Augen nicht sehr gut sind", sagte eine ältere Passantin [dem Fernsehsender] Fuji-TV. Es sei unglaublich, dass der Mann sich ausgerechnet vor dem als unantastbar geltenden Kaiserpalast ausgezogen habe.
Da aber jeder Tourist mittlerweile über jeweils ein Foto-Handy, eine Digitalkamera und einen Camcorder verfügt, wurde auch dieses denkwürdige Ereignis für die Ewigkeit festgehalten. Z.B. für und bei "Spiegel Online".

--- Aus purer Verzweiflung beginnt ein amerikanischer Filmverleih ausgerechnet in Südkorea damit eine revolutionäre Idee umzusetzen, steht bei Golem.de:
Statt wie bisher Filme erst im Kino zu zeigen, anschließend auf DVD zu veröffentlichen, noch etwas später im Fernsehen zu zeigen und schließlich vielleicht auch noch im Internet anzubieten, will Warner Filme in Südkorea künftig noch vor der DVD-Veröffentlichung online vermarkten.
Man muss allerdings dazu sagen, dass in Seoul an jeder zweiten U-Bahn-Station die DVD-Händler stehen und den auf DVDs selbstgebrannten Hollywood-Schrott billig unters Volk bringen. Jetzt geht das Ganze dank Warner wohl noch schneller! (Aber anders, als sich die Marketing-Strategen sich das vielleicht ausgedacht haben.)

--- Apropos Handel: Auch Koreaner sind wahre Meister im Erkennen von Schwachstellen im kapitalistischen System. Bei AFP findet man diese Woche folgende kleine Geschichte:
Weil er seinen Konkurrenten mit Internet-Tricks die Geschäfte verhagelt hatte, ist ein Blumenhänder in Korea festgenommen worden. Der Florist Jeong werde beschuldigt, die Internet-Werbeanzeigen seiner Konkurrenten so oft angeklickt zu haben, bis diese verschwanden, wie die Staatsanwaltschaft in Seoul am Dienstag mitteilte.
Da bekommt der Werbespruch "Blumen - die schönste Sprache der Welt" doch gleich eine ganz andere Bedeutung.

--- Ein koreanisches Restaurant eröffnet in der beschaulichen Kleinstadt München dieser Tage und der Suppen-Journalist der "Süddeutschen Zeitung" fachsimpelt sich da folgendes zurecht:
Überhaupt haben die weltweiten Asienwellen und Fusion-Food-Moden die koreanische Küche bisher nur am Rande gestreift. Das liegt vor allem an einer Beilage, die allgegenwärtig auf koreanischen Esstischen steht und bei Nichtkoreanern einen ähnlich unberechtigten Schrecken verbreitet wie früher die mexikanische Paprika bei Gringos - Kimchi. Böse Vorurteile verbinden sich mit diesem unscheinbaren Gericht, das in flachen Porzellanschüsselchen gereicht wird. Kimchi gilt als das Sauerkraut des asiatischen Kontinents, und die bayerische Beilage ist ja auch weltweit Grundlage für antideutsche Witzeleien.
Nun ja, man mag als Wahlkoreaner die Augenbraue leicht verwundert heben angesichts der Tatsache, dass ein bezahlter, aber ahnungsloser Journalist das köstliche koreanische Kimchi (das es in zigtausend Variationen gibt) immer noch mit der einen deutschen Sauerkraut-Rezeptur vergleicht. Er wusste es wohl nicht besser und hat sein gefährliches Halbwissen aus dem Internet. Aber dafür, dass er den Bayern das Sauerkraut als ureigene Erfindung unterschiebt, sollte er mit Dauer-Flatulenzen nicht unter 10 Jahren bestraft werden.

--- Auch das Flugwesen entwickelt sich. Weil die Fluggesellschaft "Finnair" anscheinend die Sitzplatzkapazitäten für die Flüge von Deutschland über Helsinki nach Seoul nicht voll bekommt und Dumpingpreise auf Dauer auch nicht ziehen, wird jetzt auf "DMM" an das ökologische Gewissen der Kunden appelliert:
Wer zum Beispiel von Berlin nach Seoul fliege, vermeide mit einem Flug über Helsinki mehr als zehn Prozent CO2 gegenüber der Umsteigeverbindung über Frankfurt, wirbt die finnischen Airline.
Ja, so werden wir endlich doch noch die Welt vor dem Klimakollaps retten...

Labels: , , , , , , , ,

8.10.08

Berliner Sehenswürdigkeiten

Vor einer Weile hatte ich den Studenten des Kurses die Lage meiner ehemaligen Wohnung in Berlin bei "Google Maps" gezeigt. Heute ging es im Unterricht um Sehenswürdigkeiten in Berlin. Nach den üblichen Standards wie "Brandenburger Tor, Fernsehturm, Museumsinsel..." meinte ein Student: "Das Haus meines Lehrers." (Bitte nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen "Haus des Lehrers" in Berlin-Mitte.)

Na, wenn das keine Sehenswürdigkeit ist! Achtung vormerken, liebe Berlin-Touristen, unbedingt einen kurzen Besuch in der Petersburger Straße in Berlin-Friedrichshain einplanen!


Sogar der goldgelbe Ford Focus ist noch vor der Haustür zu erkennen! Link.

Labels: , , , , ,

1.10.08

Sturz aus dem Weltraum

Auf den Karten von Google Maps kann man ganz gut erkennen, wo sich die Korea Universität befindet. Auch auf den Satellitenbildern sieht man, wo sich das Wissen so ballt und auswölbt.


Größere Kartenansicht

Nachdem ich im Unterricht in meinem Anfängerkurs (Thema: "Berlin erleben") auf dem Computer im Kursraum die Berliner Friedrichstraße mit sämtlichen Sehenswürdigkeiten entlang der Straße Unter den Linden gezeigt hatte, war ich so richtig auf den Geschmack gekommen. Die Studenten mussten die neu gelernten Vokabeln zum Thema Wegbeschreibung gleich mal auf dem Berliner Stadtplan - Google sei Dank - anwenden und fragten mit wachsender Begeisterung nach allen möglichen Sehenswürdigkeiten, die sie auf der Karte erkennen konnten.

Aber das war noch nicht alles. In einer der folgenden Stunden installierte ich auf dem Computer des Kursraums Google Earth und machte einen virtuellen Stadtrundgang mit den Kursteilnehmern. Großes Hallo, als sich die Kamera aus dem Weltraum der Erdkugel immer weiter näherte und dann durch die Wolken brach und Berlin sichtbar wurde! Man muss das selbst gesehen und erlebt haben, was die Leute bei Google da Großartiges geleistet haben. Jedenfalls freuten sich die Studenten unheimlich über diese spektakuläre Animation. (Und wenn Koreaner sich freuen oder überrascht sind, dann geht so ein "wuuuuuhuuuu" durch den Raum. Würde in einem deutschen Klassenraum meiner Meinung nach nie passieren, weil die Schüler und Studenten normalerweise viel abgeklärter sind.)

Neu in "Google Earth" 4.3 beta sind die 3D-Ansichten von wichtigen Gebäuden der Stadt. So kann man sich den Berliner Reichstag, das Brandenburger Tor und den Fernsehturm im Vorbeiflug anschauen. Dazu kommen unzählige andere Features, wie der aktuelle Wetterbericht, Verknüpfungen zu einer Foto-Datenbank und Wikipedia. Insgesamt ist "Google Earth" ein sehr umfangreiches Programm, dass man für einen anschaulichen und abwechslungsreichen Sprachunterricht einsetzen kann.

Labels: , , , , , ,

28.9.08

Aktuelle Kamera, 2008-09-28

Den Berlin-Marathon 2008 gewinnt der Äthiopier Haile Gebrselassie in Weltrekordzeit und dabei "verdiente er pro Minute gut 2822 Euro." Netter Stundensatz.

Die Berliner haben den Marathon. In Seoul muss aber alles immer gleich zehn Nummern größer sein. Berichtet wird von einer deutschen Teilnehmerin, die "in Seoul bei den Weltmeisterschaften im 24-Stunden-Lauf" teilnimmt. Allerdings verdient man da nur Ruhm und Ehre (und an den Füßen die eine oder andere große Blase dazu).

Pubertierende Fotojournalisten findet man nach folgender Methode: "Die Kollegen von Akihabaranews liefern dazu nur wenig technische Daten, aber einen ganzen Haufen Pressebildchen: Sie scheinen sich mal wieder mehr für die jungen Damen zu interessieren, die auf den Pressebildern das Telefon mit dem treffenden Motto “Touch, Play, Love” werben." Der Werbeslogan klingt auch ziemlich pubertär.

Wie die Kunst mit der Wirtschaft verbandelt ist und was man bei der diesjährigen Korean International Art Fair (KIAF) so erlebt, schildert "Die Welt": "Nun darf nicht der Eindruck entstehen, dass auf der KIAF 2008 alles eitel Sonnenschein war. Korea hängt dafür wirtschaftlich zu sehr mit den USA zusammen. Wenn Amerika niest, hat Korea Fieber. Dazu kommen noch landeseigene Wirtschaftsskandale. Und das alles drückte doch ein wenig auf die Stimmung." Dieser Herbst dürfte noch eine ganz erschütternde weltweite Grippe erleben.

Ebenso unentschlossen im abschließenden Urteil scheint die Kollegin vom "Tagesspiegel" zu sein, die zu der gleichen Veranstaltung feststellt: "Welche Strategie für Asiens Kunstmarkt ideal ist, fällt schwer zu entscheiden. Zumal auch das Angebot der koreanischen Galerien thematisch wie formal völlig auseinanderfällt und einen teils fasziniert, dann wieder ratlos zurücklässt." Dumm nur, wenn die Kunst nicht zu einem spricht. Oder in der falschen Sprache.

Labels: , , ,

Wikimedia im DaF-Unterricht

Vor ein paar Wochen hörte ich ein Fahrstuhlgespräch einiger Englischlehrer unfreiwillig mit an. Es ging um den Einsatz der Computer in den Unterrichtsräumen. Eine Kollegin meinte, dass sie ständig den Computer während ihrer Kurse laufen lassen würde. Ab und zu würden Fragen bei den Studenten auftauchen, die sie als Lehrerin nicht sofort beantworten könne und dann würde eben mal ein Online-Wörterbuch oder Wikipedia konsultiert.

Dieses 30-sekündige Gespräch war die Initialzündung für mich, in Zukunft verstärkt den Rechner während des Unterrichts einzusetzen. Mittlerweile sind nämlich alle mir bekannten Kursräume mit Computern und Internet ausgestattet, so dass man auf die reichhaltigen Ressourcen problemlos zurückgreifen kann.

Für meinen A1-Kurs, mit dem ich zur Zeit über Sehenswürdigkeiten, Bauwerke und Gebäude in der Stadt spreche, habe ich ein Quiz entwickelt, bei dem die Studenten zu den einzelnen Fotos sagen müssen, um was für ein Gebäude es sich handelt (z.B. Turm, Museum, Schloss, Bahnhof etc.), wie es heisst und in welchem Land bzw. welcher Stadt es steht. Dabei geht es vor allem um die Wiederholung des erarbeiteten Wortschatzes. Aber auch der Spaßfaktor soll nicht zu kurz kommen, denn das eine oder andere Foto soll ein bisschen in die Irre führen.

Der ganze Prozess der Erarbeitung mit Powerpoint ging relativ mühelos und schnell von der Hand. Jede Folie enthält nur ein Foto. Dazu wird nach einem Mausklick die Lösung eingeblendet. Hilfreich waren vor allem die vielen Fotos bei Wikimedia. Die Bilddatenbank ist sehr gut aufgebaut. Langes umständliches Suchen, wie ich es von der Google Bildersuche kenne, entfiel.

Nächste Woche probiere ich das Quiz im Unterricht aus.

Labels: , , , , , ,

3.5.08

Blogger-FAQ

Für Blogger und vor allem solche, die es werden wollen und nicht wissen, wie sie damit am besten anfangen sollen, empfiehlt sich die kurze Lektüre von Hunter Nuttalls "Das Zen des Bloggens", aus dem Englischen übersetzt von Jan Tißler. In eine sehr ansprechende Meister-Schüler-Geschichte verpackt, geht es hier um alle Fragen, die sich am Anfang so stellen. Aber auch erfahrenere Blogger können noch das ein oder andere lernen. Vor allem, dass es keine allgemeingültige Regel oder letzte Weisheit zu diesem Thema gibt. Hier geht's direkt zum PDF-Dokument.

Labels: , ,

29.3.08

Fun Fun Fun

Zur Zeit läuft bei mir auf Heavy Rotation: www.myspass.de

Zugegeben, der Titel der Seite ist etwas albern und klingt so bemüht lustig. Scheint meiner Meinung nach auch dem großen Social-Network-Bruder entlehnt worden zu sein. Dafür ist das Angebot für jemanden wie mich, der kein deutsches Fernsehen empfangen kann, ein Leckerbissen. Ich mag "Stromberg" und "Pastewka" und neuerdings auch "Dr. Psycho", obwohl ich von der letztgenannten Serie vorher noch nie was gehört hatte. Bin wohl schon zu lange im Ausland.

Warum das Angebot noch Beta ist, ist mir allerdings schleierhaft. Die einzelnen Folgen kann man sich ohne Registrierung ganz einfach angucken.

Labels: , , ,

16.12.07

Google behind the screen

Bei Basicthinking auf eine sehr fundierte und kontroverse Dokumentation über Google (leider nur auf Englisch) gestoßen und angeschaut, bei der einige der Führungskräfte von Google zu Wort kommen.



Was mich dabei erstaunt hat, mit welcher Leichtgläubigkeit bzw. Naivität die Entwickler selbst ihre erschaffenen Technologien betrachten und davon ausgehen, dass die Funktionen nur für nützliche Zwecke eingesetzt werden können. Gerade bei dieser Frage, die der Regisseur den verschiedensten Mitarbeitern stellte, nämlich, wie Google damit klar kommt, dass ihre Technologien eben auch für ganz üble Dinge benutzt werden können, war eine leichte Verunsicherung bei den Befragten zu spüren. So als hätten sie diese Möglichkeit gar nicht in Betracht gezogen.

Bemerkenswert ist aber auch, dass die stellenweise sehr kritische Dokumentation einen Platz bei Google Video gefunden hat.


Labels: , ,

18.4.07

Rundschau vom 18.04.2007

Zwei Hintergrundberichte (1 und 2) zum Amoklauf an der Virginia Tech in Blacksburg bei der ZEIT.

Der "Tagesspiegel" stellt ein Geschäftsmodell von zwei jungen Männern vor, die verschiedene Berliner Sehenswürdigkeiten bei Second Life nachbauen und damit Geld verdienen wollen. Link zur Webseite der Netzarchitekten.

Microsoft veröffentlicht neuerdings regionale Varianten seiner Programme und bringt eine elsässische Version des Office-Pakets auf den Markt, weiß SPIEGEL Online. Sympathisches Wort: "Webschnuffler" (steht für Internet-Browser).

Die EM 2012 findet in Polen und der Ukraine statt, berichtet DIE ZEIT.

Der Dutchblog entdeckt in den Niederlanden einen "zukünftigen TV-Hit".

Mal antesten: Zoho ist eine von diesen neumodischen Online Office Programmen. Vorteil: Von jedem Computer mit Internetverbindung kann man seine Dateien bearbeiten. Nachteil: Was passiert mit den online gespeicherten Daten?

Für den Statistik-Freak, der die Daten verschiedenster Länder vergleichen will: The Gapminder.

Labels: , , , , , ,

5.4.07

Rundschau vom 05.04.2007

Gute Idee bei "Stationäre Aufnahme": Pharmakugelschreiber-Testberichte. Teil 1 und Teil 2 sind schon da. Hoffentlich gibt es noch mehr. Nebenbei lernt man noch ein paar Medikamente und deren Wirkstoffe kennen. Lehrreich allemal. (Und ich fange bald auch mit einer neuen Serie an, nachdem die "Keks-der-Woche"-Artikel des Vorjahres von verschiedenen Seiten gelobt wurden.)

Absurditäten aus der Personalabteilung: Wie deutsche Unternehmen neue Mitarbeiter auswählen steht in einem Spiegel Online-Beitrag. Besser als jede Tragikomödie.

Gimmicks bei Gizmodo für das Büro: Aufbewahrungsbox für Bagels und Schlagzeug-Set per USB-Kabel als ideale musikalische Mittagspausen-Untermalung.

Für alle ewigen Studenten: Vorlesungen amerikanischer Universitäten per Video im Internet mitverfolgen. (via Sloganmaker)

Input, Input, Input: Die neuen Communities im Web2.0 schießen wie Pilze aus dem Boden. Was ich mir persönlich in den nächsten Wochen genauer anschauen und ausprobieren werde (einfach weil ich schon zu viel positives als auch negatives darüber gelesen habe und neugierig geworden bin):
Irgendwann gab es das vor kurzem in der Geschichte: Die Elite - oder diejenigen, die sich selbst als solche verstehen - möchte gern unter sich sein und sich mit Schönheit umgeben. Der nächste Schritt wäre dann eine Ausweitung des perfiden Gedankens auf die gesamte Bevölkerung. Mehr bei Spiegel Online.

Bin heute etwas nachdenklich gestimmt - vor allem durch dieses Video.

Labels: , , , , , , ,

2.4.07

Rundschau vom 02.04.2007

Südkoreas umstrittener Wissenschaftler Hwang Woo-suk hat es geschafft, Wölfe zu klonen. Auf MSNBC wird über den außerordentlichten Erfolg berichtet, denn das Klonen von Wölfen gilt aufgrund ihres Reproduktionszyklus als schwierig. Ob er damit seine Glaubwürdigkeit zurückerlangt hat, bleibt erstmal offen.

"Kim's Karaoke" in Berlin gibt es ja schon eine ganze Weile. Dem ZEIT-Blogger Jochen Reinecke gefiel das Konzept, weniger das Personal.

Der FOCUS berichtet von den deutschen Sprachkenntnissen von Sandra Bullock. Das würde ich gern mal unsynchronisiert in einem Film hören, bevor ich das mit dem "fließenden Deutsch mit fränkischem Akzent" wirklich glaube.

Scribd will für Autoren/Texter/Leser/Rezipienten das werden, was Youtube für Videofilm-Gucker in punkto Unterhaltung jetzt schon ist - eine gigantische Sammlung, eine Selbstbedienungs-Bibliothek des Wissens. Die Verlage, steht bei WELT online, fürchten jetzt schon die Konsequenzen. Um nur mal so die wichtigsten Stichwörter zu nennen: Urheberrechtsverletzungen, Copyright, Plagiat.

Eine kurze Geschichte des Bloggens in Bildform bei off-record.

In eine ähnliche Richtung zielt dieses gelungene Video, das zeigt, wie und was es mit dem Wort "Hypertext" auf sich hat und was daraus entsteht/enstehen kann. Schon ein wenig alt das alles, denn der Link lag eine ganze Weile in meiner Lesezeichen-Sammlung herum, aber gut inszeniert und deshalb sei an dieser Stelle darauf verwiesen.


Labels: , , , , , ,

21.3.07

Rundschau vom 21.03.2007

Der "Tagesspiegel" dokumentiert die ersten zaghaften Versuche von privaten TV-Programmchefs.

Da sind die Amerikaner schon weiter: Im Vorwahlkampf der Demokraten bewirft ein Unbekannter aus der Anonymität des Internets heraus Hillary Clinton mit Dreck. Artikel bei FOCUS Online.

Die FTD hypt die neuesten Entwicklungen im Internet aus Deutschland und schreiben sogar:
"Deutsche Startups hängen zum ersten Mal ihre US-Vorbilder ab."
Aber warum kennt dann keiner, den ich frage, die ach so tollen neuen Plattformen? (Bin aber trotzdem auf den im Artikel erwähnten deutschen Ableger von Cyworld gespannt, eine der größten Communities hier in Südkorea!)

Ein knapp 13 Minuten langes Video voller unglaublicher Maschinchen und Apparaturen von japanischen Bastlern beschließt die heutige Rundschau.


Labels: , , , , , ,

15.3.07

Rundschau vom 15.03.2007

Andreas Kühner äußert sich im Interview mit Telepolis über die Ermittlung und Auswertung von Einschaltquoten bzw. Wegschaltquoten.

Der geplante Ableger der "BILD"-Zeitung des Axel-Springer-Verlags in Frankreich dürfte es schwer haben, wenn man diesem Artikel im "Tagesspiegel" Glauben schenken darf.

Wieder ein koreanisches Restaurant in Berlin entdeckt. Für die Sommerferien vorgemerkt.

Die Blogwiese analysiert die feinen Unterschiede zwischen haben und geben.

Das Web 2.0 mit all seinen Anbietern. Einmal seriös. Einmal spaßig. Und wie es finanziell funktioniert:

“free is a great way to make money. You just have to know how you are going to get paid for being free.”
Ein beliebtes Boulevard-Thema bei der schweizerischen NZZ.

Labels: , , , , , , ,

13.3.07

Rundschau vom 13.03.2007

Das neue sprachliche Buchstabengewimmel aus dem Internet, das zunehmend unsere Sprache durchdringt, erklärt Peter Schlobinski in der "ZEIT".

Leute, die wahrscheinlich noch nie in Nordkorea waren, werden anmaßend:
"Sein bitterarmes (nordkoreanisches) Volk, das mitunter um zu überleben, einen Brei aus Gräsern, Laub, Kiefernadeln essen muss, ist vollkommen von der Außenwelt abgeschottet."
(Quelle Hauptstadtblog) Oh weia!! Woher wissen die das alles? Die Weisheit mit Löffeln gefressen, hm? Und wie geht das überhaupt: ein Brei aus Gräsern, Laub, Kiefernadeln?

Und noch einmal Nordkorea. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Mohamed al-Baradei schaut nach, welche Atomreaktoren denn nun schon wieder Uran für Langstreckenraketen Richtung USA anreichern. Stilsichere Überschrift übrigens, lieber WELT-Redakteur, die dem Leser gleich signalisiert, dass es sich um keine Nachricht handelt, sondern um einen Kommentar.

Wird Robert Basic jetzt plötzlich zum Provo-Blogger? Ach so, war nur Spaß und eine Aktion fürs eigene Blogmonitoring. Könnte aber bereits funktioniert haben.

Pikante Geschichten aus der Welt der Diplomatie bei "Man muss ja nicht immer reden".

Werbung vom amerikanischen Roten Kreuz, die nachdenklich macht und berührt bei thecoolhunter.

Hardcore-Umweltschutz ist eine typisch deutsche Angelegenheit beweist der Karikaturist Klaus Stuttmann im "Tagesspiegel".

Labels: , , , , ,

11.3.07

Rundschau vom 11.03.2007

Heute mal eine etwas stärkere Fokussierung auf Korea und Seoul, schließlich heißt dieses Blog ja "Seoul Power" und nicht "Krimskrams für alle".

  • Über den angespannten Immobilienmarkt in Seoul klärt das Handelsblatt auf. In erster Linie geht es um die stark angestiegenen Mietpreise für gewerbliche Büroflächen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese Steigerungen auch auf dem privaten Wohnungsmarkt zu spüren sind.
  • Südkorea will die Rechte von Robotern gesetzlich verankern. Wer keine anderen innenpolitischen Probleme hat, macht sich eben irgendwelche neue. Oder war das ein vorgezogener Aprilscherz?
  • Der Liebesliedgenerator von Bodo Wartke ist einen Blick und ein kleines Schmunzeln wert, vor allem dann, wenn man Berlinerisch und danach gleich Koreanisch und Litauisch in eine Notenzeile packt.
  • Eine ganz einfache Reiseapotheke mit nur 5 Bestandteilen stellt Frau Kelef vor. Das Beste ist natürlich, wenn man gar nichts davon braucht und man heil an- und zurückkommt. (via)
  • Was früher an Meinungen, Daten und Erfahrungen zur Privatsphäre jedes Individuums gehörte, wird heute hemmmungslos im Internet veröffentlicht. Der ZEIT-Autor Adam Soboczynski ist verblüfft und schockiert.
  • Für Ingenieure und Maschinenbauer noch ein Video.


Labels: , , , , , ,

10.3.07

Rundschau vom 10.03.2007

Johnny Häusler von Spreeblick im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" über die öffentliche Wahrnehmung von Blogs.

Liebe Politiker, da gerät euch gerade etwas außer Kontrolle. Warum, wieso, weshalb beschreibt Mathias Mertens im "Freitag".

Wozu die Aufregung um die Post, fragt die FAZ zu Recht. Ich brauche auch keine Briefzustellung am Samstag in Zeiten von E-Mail und Internet. Die Monopolstellung hat die konventionelle Logistik eh schon eingebüßt.

Einen Erfahrungsbericht über Wikis im universitären Einsatz verfasste der Autor des Textdepots.

Diese Lektüre auf den Nachttisch: die Blogstudie 2007 der Leipziger Universität und ask.com.

Ein Stuttgarter Privatradio leistet sich schlechte Schauspieler, die ein Eifersuchtsdrama für sensationsgeile Hörer aufführen. Was beim ersten Hören noch ziemlich echt klingt, stellt sich allerdings nach dem zweiten Hören als ziemlich dilettantisch inszeniert heraus. Wenn das Leben langweilig wird, muss man es eben ganz dreist neu erfinden. Die Kehrseite der Soap-Opera-Reality-Show-Event-Documentary-Kultur. (via internetbrain-blog und Notizblog)

Wahrscheinlich hat auch dieser junge Mann diese Radio-Story gehört.



Zum Abschluss der dot-cube-Cartoon von heute bzw. gestern (Freitag).



Könnte Lieder darüber singen, auch wenn ich nicht in Talkshows will.

Labels: , , , , , , , , , ,