Herbstbilder
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Im Jahr des Rindes.
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Ein Student schrieb in einer Aufgabe der Zwischenprüfung folgenden Satz:
Vor einiger Zeit habe ich "Batman" im Kino gesehen. Jetzt möchte ich mit Herr Karl (sic!) "Mamma Mia" sehen.
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In einer Aufgabe bei der Zwischenprüfung im A2-Kurs brachten drei Studenten (unabhängig voneinander!) etwas durcheinander beim Satzbau:
Goethe lernte Christiane Vulpius erst 1806 kennen, aber sie heirateten schon 1788.
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Lehrer: Welche Musik hören Sie gern?
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Erste Oktoberhälfte an der temperaturmäßig milden Ostfront, aber der Feind hat sein Pulver noch nicht verschossen, sondern stößt besonders eifrig in immer neuen Angriffsformationen auf uns nieder. Arg- und ahnungslos liegen wir auf unseren Feldbetten und schlummern den Schlaf der Gerechten. Zwischen 2 und 4 Uhr, also in der Tiefschlafphase, sind die Plagegeister meistens da.
--- Espana, olé! In Tokio sprang am Dienstag ein spanischer (Torrero) Tourist in den kaiserlichen - zum Glück mit Wasser gefüllten - Palastgraben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Weniger Glück hatte eine anwesende Japanerin:
"Ich bin froh, dass meine Augen nicht sehr gut sind", sagte eine ältere Passantin [dem Fernsehsender] Fuji-TV. Es sei unglaublich, dass der Mann sich ausgerechnet vor dem als unantastbar geltenden Kaiserpalast ausgezogen habe.Da aber jeder Tourist mittlerweile über jeweils ein Foto-Handy, eine Digitalkamera und einen Camcorder verfügt, wurde auch dieses denkwürdige Ereignis für die Ewigkeit festgehalten. Z.B. für und bei "Spiegel Online".
Statt wie bisher Filme erst im Kino zu zeigen, anschließend auf DVD zu veröffentlichen, noch etwas später im Fernsehen zu zeigen und schließlich vielleicht auch noch im Internet anzubieten, will Warner Filme in Südkorea künftig noch vor der DVD-Veröffentlichung online vermarkten.Man muss allerdings dazu sagen, dass in Seoul an jeder zweiten U-Bahn-Station die DVD-Händler stehen und den auf DVDs selbstgebrannten Hollywood-Schrott billig unters Volk bringen. Jetzt geht das Ganze dank Warner wohl noch schneller! (Aber anders, als sich die Marketing-Strategen sich das vielleicht ausgedacht haben.)
Weil er seinen Konkurrenten mit Internet-Tricks die Geschäfte verhagelt hatte, ist ein Blumenhänder in Korea festgenommen worden. Der Florist Jeong werde beschuldigt, die Internet-Werbeanzeigen seiner Konkurrenten so oft angeklickt zu haben, bis diese verschwanden, wie die Staatsanwaltschaft in Seoul am Dienstag mitteilte.Da bekommt der Werbespruch "Blumen - die schönste Sprache der Welt" doch gleich eine ganz andere Bedeutung.
Überhaupt haben die weltweiten Asienwellen und Fusion-Food-Moden die koreanische Küche bisher nur am Rande gestreift. Das liegt vor allem an einer Beilage, die allgegenwärtig auf koreanischen Esstischen steht und bei Nichtkoreanern einen ähnlich unberechtigten Schrecken verbreitet wie früher die mexikanische Paprika bei Gringos - Kimchi. Böse Vorurteile verbinden sich mit diesem unscheinbaren Gericht, das in flachen Porzellanschüsselchen gereicht wird. Kimchi gilt als das Sauerkraut des asiatischen Kontinents, und die bayerische Beilage ist ja auch weltweit Grundlage für antideutsche Witzeleien.Nun ja, man mag als Wahlkoreaner die Augenbraue leicht verwundert heben angesichts der Tatsache, dass ein bezahlter, aber ahnungsloser Journalist das köstliche koreanische Kimchi (das es in zigtausend Variationen gibt) immer noch mit der einen deutschen Sauerkraut-Rezeptur vergleicht. Er wusste es wohl nicht besser und hat sein gefährliches Halbwissen aus dem Internet. Aber dafür, dass er den Bayern das Sauerkraut als ureigene Erfindung unterschiebt, sollte er mit Dauer-Flatulenzen nicht unter 10 Jahren bestraft werden.
Wer zum Beispiel von Berlin nach Seoul fliege, vermeide mit einem Flug über Helsinki mehr als zehn Prozent CO2 gegenüber der Umsteigeverbindung über Frankfurt, wirbt die finnischen Airline.Ja, so werden wir endlich doch noch die Welt vor dem Klimakollaps retten...
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Wortneuschöpfung einer Studentin heute: der Stürfel. Sie sollte ein Bild beschreiben, auf dem u.a. ein Stück Würfelzucker abgebildet war, kam aber nicht auf diese Wörter, sondern setzte spontan aus den beiden ein neues zusammen.
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Vor einer Weile hatte ich den Studenten des Kurses die Lage meiner ehemaligen Wohnung in Berlin bei "Google Maps" gezeigt. Heute ging es im Unterricht um Sehenswürdigkeiten in Berlin. Nach den üblichen Standards wie "Brandenburger Tor, Fernsehturm, Museumsinsel..." meinte ein Student: "Das Haus meines Lehrers." (Bitte nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen "Haus des Lehrers" in Berlin-Mitte.)
Demnächst sind wir hier (siehe Google Maps Karte). Lach- und Sachgeschichten aus dem Land der aufgehenden Sonne gibt es nächste Woche wieder.
Auf den Karten von Google Maps kann man ganz gut erkennen, wo sich die Korea Universität befindet. Auch auf den Satellitenbildern sieht man, wo sich das Wissen so ballt und auswölbt.
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Ziemlich genau hörte der Sommer in der vergangenen Woche am Mittwochabend auf. Wir saßen zusammen mit Studenten der Korea Uni gemütlich auf der Dachterrasse des "Starbeer" und ließen bei gemütlichen abendlichen Temperaturen den Tag ausklingen. Leider wurden wir gegen 22 Uhr von einem kurzen heftigen Regen ins Innere vertrieben und verließen bald darauf die Kneipe. In dieser Nacht kühlten sich die Temperaturen merklich ab. Es versprach, ein schöner Herbst zu werden und auch der Regen machte uns wirklich nichts aus.